Besuch von den Patenkindern (Dez 2017)

Ich habe miterlebt, wie mühevoll diese Kleinarbeit ist. In Senegal bedeuten Termine etwas anderes als in Europa.

Selbst wenn der Besuch angekündigt ist, kommt es oft vor, dass Patenkind oder Eltern oder beide gerade nicht anwesend sind, dass Informationen oder Dokumente fehlen und daher wiederholte Besuche notwendig sind. Und diese Fußmärsche auf Sandwegen und bei mehr als 35 Grad im Schatten – eine schweißtreibende Tätigkeit. Dies hat mir einen kleinen „Geschmack“ vom Engagement von Edith gegeben.

Jeden November nimmt Edith die Mühe auf sich, mehr als 110 Patenkinder und ihre Familien zu besuchen, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen.
Schulische und gesundheitliche Probleme werden besprochen und sie greift ein, wo es notwendig ist. Z.B. durch den Kauf von Matratzen oder Lebensmitteln, die Einschreibung in den Kindergarten für die Kleinsten und vieles andere.
Unterstützt wird Edith von Mbaye, der als ehemaliger Student sehr gut Deutsch spricht und ebenfalls ein Patenkind ist.
Die Fotos zeigen:
  • Den Besuch bei einer der vielen Patenfamilien
    Den Besuch bei Awa, deren Mann Fischer ist, und die mit 5 Kindern (wovon zwei Patenkinder sind) zu siebent in einem einzigen Raum wohnen und schlafen,
  • Danke an unsere Paten!
(c) Text und Fotos: Stefan Radi, Dezember 2017