Familienhilfe - Familienpatenschaft

Im Oktober 2019 haben wir wieder sehr viele neue Familien besucht und festgestellt, dass deren Lebenssituation äusserst schwierig ist und Hilfe benötigt wird.

 

Es fehlt an Geld für die täglichen Bedürfnisse wie Lebensmittel, Wasser, Strom.

Die Behausungen sind in schlechtem Zustand, die Dächer undicht, die Toiletten unbenutzbar und der Platz viel klein.

Wir suchen für die Kinder aus diesen Familine eine Patin oder Paten und können dadurch der Familie regelmäßig helfen.

 

Mit der Patenschaft erhält die Familie pro Monat einen Lebensmittelgutschein, mit welchem in 10 verschiedenen kleinen Geschäften in MBalling Grundnahrungsmittel (Reis, Hirse, Öl, Zucker, Salz) eingekauft werden können.

 

Es ist wichtig, dass die Kinder genügend zu Essen haben um einer Unterernährung vorzubeugen. Unser Verein besucht die Familien einmal pro Jahr und kennt auch deren Lebensbedingungen.

Sollten Kinder aus Ihrer Patenfamilien zusatzlich Unterstützung für die Schulkosten benötigen, sucht der Verein Wissen macht Stark einen weiteren Paten (Schulpaten), der diese Kosten dann übernimmt.

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich entscheiden uns zu helfen!


Modou NDOUR

Familie N° 01/20

Die Familie NDOUR hat 7 Kinder

Der Vater Bidie Ndour hatte einen Unfall und ist nicht arbeitsfähig. Er bettelt manchmal am Strand und handelt etwas mit Fisch. Damit kann er nicht viel verdienen.

 

Die Mutter Beatrice Sene führt den Haushalt. Die Großmutter Makhame Yade hatte Lepra und ist behindert.

Zum Glück kann die Familie für die Großmutter ein Mittagessen vom Zentrum holen.

Die Leprahilfe stellt dort täglich ein Mittagessen für 120 Personen bereit. Die Familie wohnt in 2 Zimmern. Der Vermieter verlangt kein Geld von ihnen und hilft ihnen, wenn die Not groß ist.

 

6 Kinder gehen in die Schule, nur der Kleinste, Aladje, bleibt bei der Mutter. Es gibt ein großes Bett, darin haben aber nicht alle Kinder Platz. Die anderen schlafen auf dem Boden.


Bineta KINTE

Familie N° 02/20

Der Vater Mamadou Kinte ist Schneider. Er hat auch Nähmaschinen, aber die Aufträge bleiben aus. Immer mehr europäische Billigkleider überfluten den Markt. Die Schneider haben es schwer.

Die Mutter Fatou Diouf handelt mit Fischen. Sie hält die Familie mühsam über Wasser. 7 Kinder, die alle noch Zuhause wohnen, gehen in die Schule und die Jüngste Bineta in den Kindergarten.

Alle Kinder schlafen in einem Raum auf dem Boden. Es gibt eine Strohmatratze und eine sehr verschlissene alte Schaumgummimatratze. Das Dach des Hauses ist undicht und in der Regenzeit werden die Räume feucht. Die Mutter hatte Mühe die Einschreibgebühren für die Kinder zu bezahlen. Zum Glück müssen sie keine Miete zahlen.

Die ganze Großfamilie wohnt zusammen. Es sind 24 Personen, die in 7 Zimmern schlafen. Es gibt kein Wasser auf dem Grundstück, es muss in Kanistern gekauft werden. Gekocht wird mit Holzkohle im Freien.



Babacar SENE

Familie N° 03/20

Die Familie Sene hat 6 Kinder. Der Vater, Boure Sene ist Bauer. Er erntet Mais, Bohnen und Hirse. Manches davon tauscht er gegen andere Lebensmittel ein. Die Mutter, Khady Diouf versorgt die Kinder. Das Häuschen, in dem sie wohnen, ist von Khadys Mutter gebaut worden.

Es gibt 4 Zimmer auf dem Grundstück und 20 Personen wohnen dort. Die Großmutter bettelt manchmal in Mbour, einer größeren Stadt in der Nähe. Es gibt nicht immer genug zu essen. Das Dach ist undicht und die Familie hat keine Toilette auf dem Grundstück. Sie gehen irgendwo draußen auf die Toilette. Es gibt kein Wasser und die Familie muss das Wasser in Kanistern kaufen.

Die Kinder schlafen auf Matten auf dem Boden. Alle schlafen in einem Raum.

Saliou NDIAYE

Familie N° 04/20

Die Familie NDIAYE hat 8 Kinder, 6 davon leben noch Zuhause. Eine Tochter ist geistig behindert und 4 Kinder gehen noch in die Schule

Der Vater Malick Ndiaye hat ein Handicap. Ihm fehlt ein Teil des Fußes. Für behinderte Menschen ist es in Senegal sehr schwer Arbeit zu finden. Er bettelt in Dakar.

Die Mutter Sokhna Fall verkauft im Dorf Gemüse und auch Fisch. Sie kann damit 1,50 bis 2,20€ pro Tag verdienen. Sie stellt, wie viele Frauen im Dorf, ein Tischchen mit den Waren in der Gasse auf und hofft auf Käufer.

Die Familie wohnt in 2 Zimmern, das 3. Zimmer ist noch nicht fertig. Im Raum, wo die Mutter mit den Kindern schläft, gibt es ein Bett und einen Kasten. Wer nicht im Bett Platz findet schläft auf einer Matte am Boden. Es gibt Strom, aber keinen Wasseranschluss auf dem Grundstück. Die Familie muss das Wasser in Kanistern kaufen.